Skip to content

23. Internationales WDR Europaforum 2021

Einladung

Bei den Überlegungen zur europäischen Zukunft kommt viel sperrige Gegenwart in den Blick. Wie die Ziele bedürfen auch die Fundamente der Europäischen Union eines ständig sich erneuernden Engagements.

Sehr geehrte Damen und Herren,

diese Einladung erreicht Sie in besonders unruhiger Zeit. Europa – die EU-Mitgliedstaaten wie ihr Verbund – hat nicht einfach nur Probleme; es steht unter enormem Druck. Beim Kampf gegen die Corona-Pandemie sieht es sich zu einer Kraftanstrengung gezwungen, die alles übersteigt, was der Europäischen Union und ihren Mitgliedern bislang abgefordert wurde. Politisch, sozial, finanziell.

Wurde und wird der Kampf gegen COVID 19 und seine Folgen in der EU hinreichend gemeinsam und solidarisch geführt? Beim 23. WDR Europaforum wird das eine der zentralen Fragen sein – allerdings keineswegs die einzige. Denn die Pandemie hat nicht gewartet, bis die anderen Probleme bewältigt sind. Die Klimakrise spitzt sich zu, die Kluft zwischen Arm und Reich wächst, die EU streitet anhaltend über den Umgang mit Geflüchteten, der Konsens in Sachen Demokratie und Rechtsstaat bröckelt ab, die Folgen des Brexit halten Europa in Atem. Das gilt, bei aller Erleichterung über den Wahlausgang in den USA, auch für die transatlantischen Beziehungen, für die Systemkonkurrenz mit China und Russland ohnehin.
Angesichts dieses Szenarios ist die Behauptung der europäischen Idee eine immense Herausforderung. Und mehr Eigenständigkeit Europas wichtiger denn je. Deswegen steht das 23. WDR Europaforum unter dem Motto:
„Emanzipation im Krisenkontext – Europas Weg zu mehr Eigenständigkeit“.

Mit Blick auf die Corona-Pandemie findet die Veranstaltung mit Spitzenvertreter*innen der deutschen und europäischen Politik in einem virtuellen Format statt. Wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein!